Beim Vergleich Busreise vs. Individualverkehr geht es um die Frage, die sich vor jedem Vereinsausflug, jeder Klassenfahrt und jeder Betriebsfeier neben Preis und Komfort stellt: Wie klimafreundlich ist die Anreise? Die Antwort fällt eindeutig aus. Pro Person und Kilometer verursacht ein Bus für die Tagesfahrt nur einen Bruchteil der Emissionen, die bei der Anreise im eigenen Auto entstehen. Wie groß der Unterschied ist, zeigen die Zahlen des Umweltbundesamts und ein Rechenbeispiel für eine Gruppe von 50 Personen.
Was sagen die Zahlen zum CO2-Ausstoß?
Das Umweltbundesamt vergleicht regelmäßig die Treibhausgas-Emissionen der Verkehrsmittel pro Person und Kilometer, gerechnet in CO2-Äquivalenten. Der Reisebus liegt bei durchschnittlicher Auslastung bei rund 30 bis 36 Gramm pro Personenkilometer. Beim Pkw mit einer durchschnittlichen Besetzung von 1,4 Personen sind es rund 160 Gramm, also gut die fünffache Menge. Noch höher liegt das Flugzeug, das auf Inlandsstrecken fast 300 Gramm pro Person und Kilometer verursacht. Für eine Gruppe, die den Bus statt der Autos nimmt, sinkt der Ausstoß der Anreise um rund 80 Prozent.
Warum schneidet der Reisebus so gut ab?
Entscheidend ist die Auslastung. Zwar verbraucht ein Reisebus auf 100 Kilometern rund 25 bis 30 Liter Diesel, verteilt diesen Verbrauch aber auf 50 und mehr Fahrgäste. Pro Kopf entfallen damit etwa 0,5 bis 0,6 Liter, ein Wert, den kein Auto erreicht. Im Individualverkehr bleibt statistisch nicht einmal jeder zweite Sitzplatz besetzt, der komplette Verbrauch verteilt sich auf ein bis zwei Personen. Sparsame Motoren, Leichtlaufreifen und geschulte Fahrer, die vorausschauend und dadurch spritsparend unterwegs sind, drücken den Verbrauch weiter. Die VIP Busse von Premium Bus Berlin erfüllen ausnahmslos die Abgasnorm Euro VI.
Rechenbeispiel für eine Gruppenreise
Angenommen, ein Verein fährt mit 50 Personen zu einer Veranstaltung, die einfache Strecke beträgt 400 Kilometer. Im Reisebus fallen bei 35 Gramm pro Personenkilometer rund 14 Kilogramm CO2 pro Person an, für die gesamte Gruppe also etwa 700 Kilogramm. Für dieselbe Gruppe sind im Individualverkehr bei durchschnittlicher Besetzung 36 Autos nötig, und der Ausstoß summiert sich auf mehr als 3 Tonnen CO2, fast das Fünffache. Der Bus ersetzt auf dieser Fahrt eine ganze Autokolonne, spart Parkplätze am Zielort und entlastet nebenbei die Autobahn.
Und wenn das Auto voll besetzt ist?
Die Bilanz des Pkw verbessert sich, sobald alle Plätze belegt sind. Mit vier Personen an Bord sinkt der Ausstoß auf etwa 55 bis 60 Gramm pro Personenkilometer, der Bus liegt mit 30 bis 36 Gramm noch immer klar darunter. Im Alltag reist bei größeren Gruppen ohnehin meist jeder Haushalt im eigenen Auto an, voll besetzte Pkw bleiben die Ausnahme. Elektroautos schneiden je nach Strommix, Fahrzeuggröße und Batterieproduktion besser ab als Verbrenner, an der Grundregel ändert das nichts: Je mehr Menschen sich ein Fahrzeug teilen, desto kleiner wird der CO2-Ausstoß pro Kopf.
Welche Vorteile hat die Busreise neben dem Klimaschutz?
Die Gruppe reist gemeinsam statt in getrennten Autos, niemand muss sich auf Stau, Navigation oder Parkplatzsuche konzentrieren, und die Fahrzeit bleibt für Gespräche, Spiele oder ein Nickerchen frei. Bei der Verkehrssicherheit gehört der Reisebus zu den sichersten Verkehrsmitteln auf der Straße. Am Zielort hält ein Bus einmal und lässt alle gemeinsam aussteigen, während 36 Autos erst Parkplätze suchen und Stau vor dem Eingang verursachen. Für eine Betriebsfeier oder ein Teamevent bietet ein Bus für Firmenevents zusätzlich den Vorteil, dass alle Kolleginnen und Kollegen zur gleichen Zeit ankommen und niemand nach der Feier ans Fahren denken muss.
Fazit zum Vergleich
Beim CO2-Vergleich zwischen Busreise und Individualverkehr verursacht der Reisebus pro Person und Kilometer nur einen Bruchteil der Emissionen eines durchschnittlich besetzten Autos, und auch gegen den voll besetzten Pkw liegt er vorn. Für Gruppen, die die Klimabilanz ihrer Fahrt spürbar senken wollen, bleibt die gemeinsame Busreise die wirksamste Entscheidung.
FAQ
Wie viel CO2 spart eine Busreise im Vergleich zum Auto?
Pro Person und Kilometer verursacht der Reisebus rund 30 bis 36 Gramm CO2, ein durchschnittlich besetzter Pkw dagegen rund 160 Gramm. Die Ersparnis liegt bei etwa 80 Prozent. Auf einer Strecke von 400 Kilometern spart jeder Fahrgast rund 50 Kilogramm CO2.
Ist der Reisebus klimafreundlicher als die Bahn?
Beide Verkehrsmittel liegen nach den Daten des Umweltbundesamts in einer ähnlichen Größenordnung und schneiden deutlich besser ab als das Auto. Je nach Auslastung und Strommix liegt mal der Fernzug, mal der Reisebus vorn. Für Gruppen spricht beim Bus die direkte Fahrt vom Start- zum Zielort ohne Umsteigen.
Wie viele Autos ersetzt ein voll besetzter Reisebus?
Bei einer durchschnittlichen Pkw-Besetzung von 1,4 Personen ersetzt ein Reisebus mit 50 Fahrgästen rund 36 Autos. Das senkt die Emissionen und reduziert Stau, Lärm und den Parkdruck am Zielort.
Wie lässt sich die CO2-Bilanz einer Busreise weiter verbessern?
Am stärksten wirkt eine hohe Auslastung: Je mehr Plätze belegt sind, desto kleiner wird der Ausstoß pro Kopf. Dazu helfen Fahrzeuge der Abgasnorm Euro VI, eine direkte Route ohne Umwege und ein vorausschauender, gleichmäßiger Fahrstil.
